Lochkarten-Nähmaschine
Juli 2025: Manchmal gibt es interessante Zufälle. Eines Abends in einem Wirtshaus mitten in der Pampa des österreichischen Mühlviertels betritt ein Weberei-Kollege aus Hessen die Wirtsstube. Nach großem Hallo stelle ich beim Essen die Frage, ob er jemanden wüsste, wo ich meine Lochkarten für den Lyoner Feinstich-Webstuhl zusammennähen lassen kann. (Davon, dass es eine solche Maschine irgendwo zu kaufen gäbe, habe ich nicht mal gewagt zu täumen.) Der Kollege antwortet auf die Frage, dass bei ihm so eine Maschine stehen würde, die ich sofort übernehmen kann. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt.
November 2025: Mit einigen Schwierigkeiten wurde die Maschine per Spedition Anfang November geliefert. Die Spedition kam an einem Freitag statt am darauffolgenden Montag und es war Glück, dass ich zu der Zeit überhaupt da war. Die Maschine wurde erstmal im Hof zwischengeparkt.
Ende November an zwei Tagen mit gutem Wetter wurde die Maschine in die Werkstatt gebracht. Zuerst wurden Schwerlastrollen unter den Rahmen montiert. Die Maschine wiegt 700 kg und musste dann erst über buckliges Kopfsteinpflaster und einen abschüssigen Gehweg zum Werkstatteingang geschoben werden. Allein dies war schon eine Herausforderung. Der eigentliche Kraftakt war aber das stückweise Anheben der Maschine auf das Niveau der Werkstatt - es mussten zwei Treppenstufen überwunden werden. Mithilfe von zwei Wagenhebern und vielen kleinen Brettchen gelang dies schlussendlich und die Maschine konnte über Bohlen in die Werkstatt geschoben werden.
Ende November an zwei Tagen mit gutem Wetter wurde die Maschine in die Werkstatt gebracht. Zuerst wurden Schwerlastrollen unter den Rahmen montiert. Die Maschine wiegt 700 kg und musste dann erst über buckliges Kopfsteinpflaster und einen abschüssigen Gehweg zum Werkstatteingang geschoben werden. Allein dies war schon eine Herausforderung. Der eigentliche Kraftakt war aber das stückweise Anheben der Maschine auf das Niveau der Werkstatt - es mussten zwei Treppenstufen überwunden werden. Mithilfe von zwei Wagenhebern und vielen kleinen Brettchen gelang dies schlussendlich und die Maschine konnte über Bohlen in die Werkstatt geschoben werden.
Januar 2026: Im Januar 2026 wurde der Maschine eine neue elektrische Installation verpasst. Den alten Motor konnten wir behalten, aber die Anschlüsse mussten erneuert werden. Der Motor muss in die richtige Richtung laufen, weil sonst die Synchonisierung in der Mechanik nicht mehr stimmt. Dies hat dankenswerterweise ein Nachbar mit Elektiker-Ausbildung übernommen.
